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Know-How

Bitcoin-Börsen – Wozu dienen sie und welche sind zu empfehlen?

Mann mit Tablet handelt an einer Börse

Die Digitalwährung Bitcoin spielt als Anlageform eine immer wichtiger werdende Rolle. War im Jahr 2010 ein Bitcoin noch ungefähr 68 Cent wert, liegt nun – gut 12 Jahre später – der Kurs bei rund 33.000 Euro. Grund für den Kursanstieg sind unter anderem das Ankaufen von Anleihen durch Notenbanken und die sich dadurch immer weiter aufblähende (inflationierende) Geldmenge.

Durch diese wirtschaftliche Entwicklung in den vergangenen Jahren verlieren immer mehr Anleger das Vertrauen in etablierten Geldwährungen und suchen nach vielversprechenden Alternativen.
Da war es nicht weiter verwunderlich, dass im digitalen Zeitalter Kryptowährungen als alternative Anlageform immer weiter in den Vordergrund rücken, allen voran der Bitcoin.
Viele Dienstleistungsunternehmen haben diesen Trend auf dem Anlagemarkt erkannt und bieten dementsprechend Börsenplattformen an, die sich vordergründig auf den Handel von Bitcoin und andere Kryptowährungen spezialisieren.

Doch was genau sind diese Börsen für Digitalwährungen, wozu sind sie gut und welche Anbieter sind zu empfehlen?
Um diese Fragen klären zu können, ist es hilfreich, wenn man sich mit den Grundzügen der Funktionsweise von Bitcoin-Börsen auseinandersetzt und eine kleine Übersicht über bekannte Börsenanbieter hat.

Was ist eine Bitcoin-Börse?

Eine Bitcoin-Börse kann als digitales Handelszentrum für den Kauf, Verkauf und dem Tausch von Bitcoins betrachtet werden und ist somit eine elementare Plattform für den Bitcoin-Markt, zumal sie einen erheblichen Einfluss auf die Preisgestaltung der einzelnen Kryptowährungen hat.

Zudem besteht auch die Möglichkeit, seine Bitcoins bei einer Börse zu verwahren, da die Börsen auch eine Wallet Funktion anbieten. Bei größeren Beträgen sollte jedoch über ein Hardware-Wallet nachgedacht werden.

Um überhaupt mit Bitcoins handeln zu können, müssen sie erst einmal erworben werden. Auf einer Bitcoin-Börse gibt es dafür zwei Möglichkeiten: Die Digitalwährung kann entweder direkt bei dem Anbieter gekauft werden oder man stimmt einem Kaufvertrag zu, der von einer Privatperson aufgesetzt wird.
Die unkomplizierteste und schnellste Art ist der Direktkauf über die Börse. Jedoch ist dieser Weg auch der teuerste, da die einzelnen Börsen auf eigenes Risiko die Kryptowährungen im Voraus kaufen und vorrätig halten müssen. Dass das auch mal schief gehen kann sieht man am Beispiel der ehemaligen Börse Bitflip.
Beim Kaufvertrag hingegen fungiert die Börse als Vermittler zwischen dem Käufer und Verkäufer.
Das heißt, der Börsenanbieter hat keinen Einfluss auf die Kaufdetails, wodurch die Chance besteht, dass Kryptowährungen billiger gekauft werden können als beim Direktkauf.
Nach Kaufabschluss muss lediglich eine Gebühr an den Börsenbetreiber bezahlt werden, die jeweils von den Vertragsparteien aufgeteilt wird.

>> Weitere Möglichkeiten, Bitcoin zu kaufen

Etablierte Bitcoin-Börsen auf dem Anlagemarkt

In den letzten Jahren sind viele Anbieter von Kryptowährungen auf dem Anlagemarkt erschienen, so dass mitunter die Entscheidung nicht leicht fällt, bei welcher seriösen Plattform man in Bitcoins investieren sollte.
Selbstverständlich hat jede Börse ihre Vor- und Nachteile, doch sollte man sich bei der Wahl vor allem auf wenige, wichtige Kriterien beschränken, wie Kondition, Kundenservice und Sicherheit.
Diese Kriterien bilden einen gewichtigen Faktor über die Leistung einer Bitcoin-Börse und sollten daher bei der Entscheidungsfindung immer im Hinterkopf behalten werden. 

Wir haben uns im Kryptobörsendschungel etwas umgesehen und drei Bitcoin-Börsen herausgesucht, die man aufgrund der oben genannten Kriterien uneingeschränkt empfehlen kann.
Außerdem können sie als kleine Orientierungshilfe im Bitcoin-Markt dienen. 

eToro

Etoro
Hintergrund:
Etoro gibt es schon seit dem Jahr 2007. Ihr Kerngeschäft lag zuvor nur auf dem Aktienhandel, doch seit 2017 hat sich die zyprische Multi-Asset-Plattform auch auf Kryptowährungen spezialisiert und bietet Anlegern mittlerweile neben Bitcoin 28 weitere Digitalwährungen an, in denen Anleger investieren können.
Konditionen:
– Trading-Gebühr für Bitcoin: 1,75 %
– Keine Gebühren für Kontoeröffnung und -führung.
– Gebühren für Transfer und einjähriger Inaktivität.
Kundenservice:
– Hilfe-Center 
– Kundensupport per Kontaktformular, Telefon und Live-Chat erreichbar.
Sicherheit
– Webseite ist mit SSL verschlüsselt. 
– Zwei-Faktor-Authentifizierung bei der Anmeldung.
– Die Betreiberlizenz wird in Europa verwaltet und unterliegt somit der europäischen Gesetzgebung.

Binance

Binance
Hintergrund:
Mit einer Investitionsauswahl von 150 Kryptowährungen – darunter auch Bitcoin – ist Binance die größte, europäische Trading-Plattform mit Sitz in Malta.
Konditionen:
– Trading-Gebühr für Bitcoin: 0,1 % 
– Einzahlung per Überweisung ist gebührenfrei.
– Kreditkartennutzer müssen eine Gebühr in Höhe von 1,8 % vom Einzahlungsbetrag an dem Anbieter zahlen.
Kundenservice
– Hilfe-Center Lernzentrum für Neulinge
– Kundensupport per Chat erreichbar.
Sicherheit
– Webseite ist mit SSL verschlüsselt.  
– Zwei-Faktor-Authentifizierung bei der Anmeldung. 
– Auf der Startseite werden alle vergangenen Login-Versuche aufgezählt.

Coinbase

Coinbase
Hintergrund:
Die amerikanische Trading-Plattform Coinbase ist seit 2012 im Handel von Kryptowährungen tätig und genießt dementsprechend einen guten Ruf unter den Anlegern.
Konditionen:
– Trading-Gebühr für Bitcoin: 1,49 % 
– Pro Auszahlung fallen Gebühren in Höhe von 0,15 Euro an. 
– Wer einen Sofortkauf per Kreditkarte vollzieht, muss ein Entgelt von 3,99 % vom Kaufpreis an dem Anbieter zahlen.
Kundenservice:
– Hilfe-Center
– Englischsprachiger Kundensupport ist nur telefonisch erreichbar.
– Coinbase-App
Sicherheit:
– Webseite ist mit AES-256 verschlüsselt.
– Zwei-Faktor-Authentifizierung bei der Anmeldung. 
– „Offlinedepot“ für Bitcoins, damit sie bei einem etwaigen Hackerangriff nicht gestohlen werden können.
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