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On-Chain-Analysen

Bitcoin: „Illiquid Supply Shock Ratio“ lässt auf steigende Kurse hoffen

Bitcoin Münze visualisiert

Der Bitcoin ist in letzter Zeit etwas unter Druck geraten. Das hat vor allem auch mit der restriktiven Politik und dem Bitcoin-Verbot Chinas zu tun, das neue Verbote für Bitcoin Zahlungen gesetzlich eingeführt hat. Die derzeitige Kursentwicklung nach unten liegt diametral zu den doch durchgängig positiven Kursprognosen für den Bitcoin, dem von Experten neue Höchststände bis zu 100.000 USD vorausgesagt wurden. Es gibt aber trotzdem weiter Experten wie den bekannten und renommierten On-Chain-Experten Will Clemente, der unverändert ein hohes Kurspotential beim Bitcoin sieht und diesen weiter als erheblich unterbewertet einschätzt. Diese Einschätzung bezieht sich auch auf die letzte große Bitcoin Rally, die den Kurs vor kurzem auf 45.000 USD katapultiert hatte. Der Top Analyst hat in einem Tweet seine bullische Einschätzung anhand der „illiquid Supply Shock Ratio“ bekräftigt. Um diese Theorie und Kursprognose zu verdeutlichen, hat Clemente seinen Tweet mit einer entsprechenden eindrucksvollen Grafik untermauert.

„Bullish Divergence“ vs. illiquid supply shock ratio -Indikator für Kurs-Explosion?

Die „Bullish Divergence“ im Gegensatz zur „illiquid supply shock ratio“ ist in der Analyse von Will Clemente das entscheidende Element. Dabei ist das nicht nur eine abstrakte technische Analyse und graphisch darstellbare technische Ist-Situation. Es gibt für diese Analyse und Theorie auch in der Kurs Vergangenheit nachvollziehbare Fakten. In den Monaten Mai und Juni war bereits eine ähnliche „Bullish Divergence“ festzustellen. In der Folge kam es eben zu einer rasanten Kursentwicklung nach oben zu den neuen Höchstständen. Grundlage dieser Analyse ist der Umstand, dass der tatsächliche Preis des Bitcoin am Markt gesunken ist, die sogenannte „illiquid supply shock ratio“ dafür jedoch einen Anstieg verzeichnen konnte.

Und genau diese Entwicklung nimmt Clemente zur Prognose auf einen weiteren Kursanstieg auch in der Zukunft als Beleg. Unter „illiquid supply“ versteht man in dieser Theorie diejenigen Bitcoins, die im Besitz von Investoren sind, die meist eben keine Bitcoins in den Verkauf geben – weder in der Blockchain noch am Markt generell. Der Gegensatz sind die Bitcoin, die unter „liquid supply“ oder sogar „highly liquid supply“ subsumiert werden. Das sind die Bitcoin, die von Spekulanten und aktiven Tradern gehalten werden, die oft sehr schnell wieder verkaufen, wenn es Kursbewegungen nach oben oder unten gibt. Diese Bitcoin werden von Personen bewegt, die mithin nicht absolut vom Bitcoin und seiner Story überzeugt sind, sondern auf schnelle Kursgewinne aus sind. Von diesen Gruppen geht dann auch ein hoher Verkaufsdruck in der Krise aus, weil diese schnell verkaufen wollen. Dagegen sind die Protagonisten aus der „illiquid supply shock ratio“ Gruppe in der Regel absolut überzeugte Bitcoin Enthusiasten, die sich von kurzfristigen schlechten Nachrichten aus Politik und Wirtschaft zum Bitcoin folglich nicht beeindrucken lassen, sondern an die Story des Bitcoin glauben und davon überzeugt sind, dass der Bitcoin langfristig hohe Kurse sehen wird.

>> Aktuelle Bitcoin On-Chain-Daten: Das sagt uns „SOPR“ über die künftige Preisentwicklung

Clemente analysiert die Bitcoin Liquidität extrem präzise

In seiner On-Chain-Analyse der beiden verschiedenen Kategorien von Bitcoins unterscheidet Clemente genau, welchen Grad an Liquidität der Bitcoin jeweils hat. Dabei bewertet er die Quote der Investoren, die den Bitcoin aus Überzeugung langfristig halten werden, als klaren Indikator für einen bullischen Kursverlauf. Er trennt die „illiquid supply shock ratio“ – Gruppe von den vielen kleinen Investoren, die nur das schnelle Geld mit dem Bitcoin machen wollen. Weil er den Anteil der Gruppe der langfristigen Investoren höher und ständig wachsend einschätzt, hält er die Liquidität des Bitcoin für knapp bemessen, was zu weiter stehenden Kursen führen werde. Daran könnten auch negative politische Meldungen nichts ändern. Zu dieser Theorie kann man auch einige Entwicklungen aus der Praxis der jüngeren Zeit als Beleg heranziehen.

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