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Hillary Clinton fürchtet: Bitcoin könnte US-Dollar als Weltreservewährung ablösen

Hillary Clinton

Die einstige Präsidentschaftskandidatin und frühere Außenministerin Hillary Clinton spricht eine deutliche Warnung für Kryptowährungen aus und befürchtet zudem, dass diese den US-Dollar als „Weltwährung“ verdrängen könnten. Mit diesem Statement besteht kein Zweifel daran, dass Bitcoin und Co. bereits fest in den Köpfen hochrangiger Politiker fest als eine Form der Bedrohung etabliert sind. Während vor diesem Hintergrund konservative Finanzexperten die Weltwirtschaft in Gefahr sehen, dürfte für Bitcoin-Fans ein Anlass zum Feiern bestehen.

Entwicklung müsse genau beobachtet werden

Der Markt für digitale Vermögenswerte begeistert zunehmend mehr Menschen auf der ganzen Welt und stellt darüber hinaus eine attraktive alternative Möglichkeit der Geldanlage dar. Im Rahmen des Bloomberg New Economy Forums in Singapur bezog Hillary Clinton in einer Stellungnahme klar Position und forderte Regierungen auf, die Entwicklung von Kryptowährungen genau zu beobachten, um bei Bedarf rechtzeitig einschreiten zu können. Hierzu erläuterte die ehemalige First Lady, dass Kryptowährungen eine „exotische“ und ebenso „interessante“ Option darstellen würden, um Münzen zu schürfen und damit Handel zu treiben. Dennoch hätten Kryptowährungen nach Auffassung von Clinton eine destabilisierende Wirkung auf den internationalen Finanzmarkt.

>> Im Gegensatz dazu: Putin pro Bitcoin – mögliche Alternative zum US-Dollar für Rohstoff-Handel?

Bitcoin untergrabe den US-Dollar als weltweite Leitwährung

Clinton erklärte zu den derzeitigen Entwicklungen, dass Bitcoin sowohl nationale Währungen als auch den US-Dollar als Leitwährung Schritt für Schritt untergraben würde. In der Folge könne die Kryptowährung die Wirtschaft einiger Nationen vollständige destabilisieren, so Clinton weiter in ihren Ausführungen. Mit diesem durchweg deutlichen Statement reiht sich die ehemalige Außenministerin in die Gemeinschaft der Gegnerschaft ein. Hierzu zählen unter anderem die amtierende US-Regierung selbst sowie die US-amerikanische Börsen- und Finanzaufsicht SEC.

In den USA ist Angst besonders groß, dass der US-Dollar seine Stellung als inoffizielle Hauptwährung in einigen Staaten sowie im internationalen Handel verlieren könnte. Vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer streben nach einer Unabhängigkeit vom US-Dollar und suchen fleißig nach Alternativen. Bitcoin sowie andere Kryptowährungen scheinen für diese Staaten eine verlockende Lösung darzustellen. Unterstützung erfahren die Vereinigten Staaten in diesem Bereich von China. Das Land erachtet digitale Vermögenswerte aufgrund der dezentralen Verwaltung und Organisation als schwer kontrollierbar.

Zimbabwe und El Salvador etablieren sich als Vorreiter

Für große internationale Aufmerksamkeit sorgte die Entscheidung der Regierung El Salvadors, wonach Bitcoin bereits seit Anfang September zum Kreis der offiziellen Landwährungen zählt. Der afrikanische Staat Zimbabwe ließ nach diesem Entschluss nicht lange auf sich warten und kündigte ebenfalls ähnliche Überlegungen an. In diesem Zusammenhang erklärte ein Sprecher der amtierenden Regierung, dass die Einführung einer Kryptowährung als offizielles Zahlungsmittel die Abkehr von bisher bekannten Finanzsystem unweigerlich zur Folge haben wird.

Zahlreiche Vertreter aus der Kryptobranche schließen sich derartigen Prognosen uneingeschränkt an. So verfolgt beispielsweise Charles Hoskinson, Erfinder der Kryptowährung Cardano, das Ziel, fest auf dem afrikanischen Kontinent Fuß zu fassen und zu expandieren. Seiner Meinung nach ist es in der heutigen Zeit notwendig, dass „Zwei-Klassen-System“ der Finanzwelt zu durchbrechen und neuen revolutionären Ideen Platz einzuräumen. Weiter erläutert Hoskinson, dass Cardano für wirtschaftlich benachteiligte Regionen eine solide Grundlage für den Erhalt von Kredite darstellen würde. Trotz dieser Entwicklungen scheint der Erfolg von Bitcoin bzw. Kryptowährungen nach wie vor in weiter Ferne zu sein, da die führenden Industrienationen bislang keine passende Antwort auf die derzeitgen Entwicklungen haben.

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