Loading...
Persönlichkeiten

Jordan B. Peterson versteht Bitcoin immer besser – und kauft direkt mehr BTC

Jordan Peterson

Jordan B. Peterson ist ein klinischer Psychologe aus Kanada und Bestsellerautor. Zudem ist er bekannt als Moderator des JBP Podcasts. Er ist selbst in Bitcoin investiert und sprach in einem Interview mit Dr. Saifedean Ammous, dem Autor von „The Bitcoin Standard“ und „The Fiat Standard“, der an der Universität Toronto lehrte. Die beiden unterhielten sich über die Wirtschaft, Geld, Dezentralisierung, Bitcoin und Fiat-Währungen.

Petersons Interview mit Ammous

Generell ist Jordan Peterson eher für seine konservativen Positionen bekannt. Nach einem Gespräch mit Ammous zeigte er sich von Bitcoin überzeugt. Über Twitter erklärte er, dass er in der Unterhaltung viel gelernt hat und Bitcoin nachgekauft hat.

Ammous sprach über viele Aspekte von Bitcoin. Besonders über die wirtschaftliche Dynamik und die Hintergründe, die das Währungssystem einzigartig machen. Er erklärte die innovative Technologie hinter der Währung, die sogenannte Blockchain, die großes Potential vorweist. Der Nachfolger seines berühmten Werks „The Bitcoin Standard“ heißt „The Fiat Standard“ und beschäftigt sich mit Details und der Komplexität des Themas. Durch einfachere Konzepte bringt er das Thema verständlich an Anfänger.

Während des Interviews zeigte Peterson sich nachdenklich. Viele seiner Zweifel lassen sich bei Anfängern beobachten. Sie versuchen zu verstehen, warum Bitcoin die Antwort auf viele Probleme der Gesellschaft und der heutigen Zeit ist.

>> Jordan Peterson ist als Bitcoin-Käufer in illustrer Gesellschaft: Investment-Legende George Soros steigt bei Bitcoin ein

Ammous Gründe für Bitcoin

Der Autor erklärte, dass es keine Insider über Bitcoin zu wissen gibt. Ein wichtiger Aspekt ist die Dezentralisierung von Bitcoin. Andere Institutionen sind zentrale Systeme, bei Bitcoin gibt es keine Administratoren und jemanden mit einem Hauptschlüssel. Im Bitcoin System ist jeder Benutzer des Netzwerks gleichwertig. Er wird gleich behandelt und ist genauso mächtig.

Als Fiat-Währungen und Fiatgeld werden alle nationalen Währungen beschrieben, die nicht an den Preis eines Rohstoffes wie Gold und Silber gebunden sind. Die Herausgeber sind Regierungen oder Zentralbanken der Länder. Ammous betonte, dass die Systeme, die auf Fiat-Währungen basieren, anfällig für die Durchsetzung von Diskriminierung und Sanktionen sind. Bitcoin ist neutrales Geld, dass sich von niemandem kontrollieren lässt. Es ist zu einem antifragilem, verteilten Währungsnetzwerk geworden.

>> Mehr und mehr Promis bekennen sich öffentlich zu Bitcoin: Zuletzt Bushido

Die beiden sprachen zusätzlich über die Merkmale des aktuellen Geldsystems. Es basiere zum größten Teil auf Schulden und Fiat-Währungen. Ammous verglich die Mainstream Meinungen der Bevölkerung und Zentralbanken mit der Strukturierung von Bitcoin. Er erklärt, dass Geld ein Produkt des Staates ist und keine Erfindung des Staates. Ammous findet die Einmischung des Staates in Geld irrational und erfolglos.

Diese Zentralisierung sei der Grund für die meisten wirtschaftlichen Probleme, die es derzeit gibt. Bezug nimmt er auf die kürzlich stark steigende Inflation, die das Geld der Bürger stetig entwertet. Im Oktober lag in den USA die Inflation bei 6,2%, einem 30-Jahres-Hoch. Bitcoin erreichte zeitgleich ein Allzeithoch. Die Kryptowährung könnte einen Inflationsschutz bieten und dafür sorgen, dass das Geld geschützt wird. Dies veranlasste Peterson dazu, nach dem Interview direkt wieder Bitcoin zu kaufen.

Bildquelle: Gage Skidmore / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.