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Kanada: Fidelity wird erster autorisierter Bitcoin-Verwahrer für institutionelle Anleger

Kanada Ahornblatt

Der renommierte Vermögensverwalter Fidelity erhielt von wenigen Tagen die offizielle Genehmigung von den kanadischen Aufsichtsbehörden für die Verwahrung von Bitcoin (BTC). Mit dieser Entscheidung erhalten somit auch andere in Kanada ansässige Institutionen die Möglichkeit, in die digitale Währung zu investieren. Insbesondere für Portfoliomanager sowie Pensions- und Investmentfonds ergeben sich daraus zahlreiche neue Optionen im Bereich moderner Anlagestrategien.

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Nachfrage nach sicheren Plattformen steigt rasant an

Fidelity bietet in Zukunft allen institutionellen Anlegern einen neuen Service in Form einer Verwahrungsplattform für BTC an. Aus verschiedenen Medien hieß es weiter, dass Fidelity die landesweit erste amtlich zugelassene Verwahrstelle für Bitcoin ist. Laut eines Sprechers von Fidelity steigt in diesem Zusammenhang die Nachfrage nach einer sowohl sicheren als auch zuverlässigen Plattform für den Handel von Bitcoin rasant an. Mit dem neuen Angebot habe der Vermögensverwalter hohe Sicherheitsstandards eingeführt und eine benutzerfreundliche Plattform geschaffen.

Regulierende Richtlinien machten den Weg Frei

Angesichts der steigenden Nachfrage und zum besseren Schutz der Anleger hat die kanadische Wertpapieraufsichtsbehörde CSA bereits zu Beginn des Jahres 2021 neue Richtlinien erstellt, welche die Regulierung entsprechender Plattformen ermöglicht. Insbesondere die Verwahrung sowie der Handel mit digitalen Währungen standen bei der Erstellung der Regelwerke im Fokus. Fidelity hat es nun geschafft, den hohen Ansprüchen der kanadischen Behörden in vollem Umfang gerecht zu werden. Fidelity hat vor dem Hintergrund der getroffenen Entscheidung zudem ein konzeptionelles Prospekt bei den zuständigen Behörden eingereicht, welches sich mit der Auflage eines Bitcoin-Fonds sowie eigenen Bitcoin-ETFs befasst.

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Keine Umwege mehr für Anleger aus Kanada

Bislang mussten institutionelle Anleger auf Verwahrstellen im Nachbarland USA zurückgreifen und hierfür erhebliche Mehrkosten in Kauf nehmen. Durch Fidelity ist es nun möglich, direkt in BTC zu investieren und keine Umwege mehr in Kauf nehmen zu müssen. Der Vermögensverwalter möchte darüber hinaus schon in naher Zukunft auch Kleinanleger mit dem neu aufgesetzten Angebot ansprechen. Bislang verwaltete Fidelity mehrere hundert Millionen US-Dollar von mehr als 100 Investmentgesellschaften. Bereits im Jahr 2018 hat Fidelity in den Vereinigten Staaten eine ähnliche Plattform für institutionelle Anleger auf den Markt gebracht. Der damals aufgesetzte Fond hat derzeit ein Gesamtvolumen von rund 102 Millionen US-Dollar.

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