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Rekord-Inflation in USA lässt Bitcoin auf neues Allzeithoch steigen

Verbrennender US Dollar

Kurzzeitig führte der Mai zu einem Tief der Kryptowährungen. Diese haben sich längst davon erholt. Der Bitcoin, die älteste und größte Kryptowährung, erreichte kürzlich die 69.000 US-Dollar Marke und damit ein neues Allzeithoch. So teuer war ein Bitcoin bisher noch nie. Das US-Arbeitsministerium veröffentlichte kurz zuvor neue Daten über die Inflation, die den Anstieg auslösten. Demnach erreichte die Preissteigerung mit 6,2% ein 30-Jahres-Hoch.

Druck auf die amerikanische Zentralbank FED

Die starke Inflationsrate verunsichert die Bevölkerung. Die Amerikanische Zentralbank entgegnet, dass die Rate nur vorübergehend hoch sei und hält eine langfristige Steigerung für unwahrscheinlich. Die FED hat angekündigt, ihr Anleiheankaufprogramm zurückzufahren und Zinsen langfristig heben zu wollen.

Anleihen im Wert von 120 Milliarden US-Dollar wurden im Oktober von der FED gekauft. Es dürfte nicht leicht werden, die Zinsen bald anzuheben. Die Inflation soll gesenkt werden, indem die Zinsen angehoben werden, allerdings besteht die Gefahr einer selbst herbeigeführten Rezession.

>> Mehr News von der FED: Sie plant kein Bitcoin-Verbot

Die Inflation gleicht die Lohn- und Gehaltsgewinne der letzten Monate aus und ist besonders schädlich für die USA. Während der Corona Pandemie kam es zu Problemen auf dem Arbeitsmarkt, viele Arbeitnehmer verloren ihre Jobs oder erhielten gekürzte Gehälter. Aufgrund der hohen Inflation können sich die Reallöhne derzeit nicht erholen und finanziell angeschlagene Verbraucher haben Schwierigkeiten.

Ungenaue Messmethoden

Der CPI, der sogenannte Verbraucherpreisindex, schließt nicht alle Faktoren einer Inflation mit ein. Geldmengenausweitung und Inflation wurden früher als Synonyme verwendet. Das Maß der Inflation war eine objektiv messbare Größe. Behörden können selbst festlegen, wie genau sie die Inflation messen.

Die Objektivität kann nicht garantiert werden. Dadurch, dass sie selbst entscheiden können, welche Dienstleistungen und Produkte im Verbraucherpreisindex vertreten sind, kommt es zu Abweichungen. Anlagen wie Aktien und Immobilien werden bei der Inflation nicht miteingerechnet. Die eigentliche Inflation ist viel höher, als die im Verbraucherpreisindex gemessene und veröffentlichte.

Allzeithoch der Kryptowährungen

Die aktuellen Daten der Inflation wurden kürzlich veröffentlicht. Kurz danach stieg der Wert des Bitcoin mit 4% Steigerung auf ein Allzeithoch. Lange ist bekannt, dass Edelmetalle wie Gold mit den Inflationszahlen korrelieren, von Kryptowährungen wird dies seit einiger Zeit ebenfalls behauptet. Es wird davon ausgegangen, dass mehr Menschen ihr Geld in Bitcoin anlegen, um die Inflationsrate auszugleichen.

>> Selbst JP Morgan sagt mittlerweile: Bitcoin ist als Inflationsschutz besser als Gold

Inflation in anderen Ländern

Nicht ausschließlich Amerika hat ein Problem mit der steigenden Inflation. Europas Inflationsraten steigen stark und entwerten das Geld der Bevölkerung. Dies unterstreicht die Befürchtungen, dass die Inflation nicht nur vorübergehend ein Problem ist. Die Pandemie hat gezeigt, wie fragil Entscheidungen der Zentralbanken sind. Sie hängen an den Wirtschaftssystemen.

Immer mehr Anleger versuchen Auswege zu finden, um ihr Geld langfristig zu schützen. Bitcoin und andere Kryptowährungen sind für viele Investoren ein geeigneter Weg, um der Inflation zu entgehen und darüber hinaus zusätzlich Gewinne zu machen. Kryptowährungen können nicht leicht von der Politik gesteuert werden. Bitcoin Besitzer wissen, dass es nie mehr als 21 Millionen Bitcoin geben kann. Diese Begrenzung soll maßgeblich dazu beitragen, den Wert zu sichern.

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