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Wer ist Satoshi Nakamoto? – Wir stellen die gängigsten Hypothesen vor

Satoshi Nakamoto

Satoshi Nakamoto nannte sich der Schöpfer oder die Schöpfergruppe, der oder die Bitcoin inmitten der Finanzkrise 2008 der Weltöffentlichkeit vorstellte. Ob Mann, Frau oder Team, monatelang gab es E-Mail-Kontakt mit anderen Programmierern und Bitcoin-Nutzern. Als die Kryptowährung sich langsam bei einem weiteren Publikum etablierte, verschwand Satoshi Nakamoto plötzlich. Bis heute ist es ein Mysterium geblieben, wer eigentlich hinter Satoshi Nakamoto steht. An Hypothesen fehlt es jedoch nicht.

Die Welt spekuliert: Wer hat Bitcoin erfunden?

Hypothese #1: Nicholas „Nick“ Szabo. Szabo lebt in den USA und ist Informatiker, Kryptograf und Rechtswissenschaftler. Zahlreiche Hinweise deuten darauf hin, dass Szabo Bitcoin erfunden haben könnte. Seine Forschung zum Thema dezentrale Währung und vor allem seine digitale Währung „bit gold“ weisen große Ähnlichkeiten mit Bitcoin auf. Außerdem besitzt Szabo eine große Menge Bitcoin (980.000). Er streitet seit Jahren ab, der Erfinder von Bitcoin zu sein, beispielsweise im Jahr 2014 gegenüber der „New York Times“.

Hypothese #2: Craig Steven Wright. Der australische Informatiker und Geschäftsmann Wright behauptet, hauptverantwortlich für die Erschaffung von Bitcoin zu sein und sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto zu verstecken. Nachprüfbare Beweise konnte Wright bisher nicht liefern. Stattdessen wurden einige Lügen von ihm enttarnt. Insgesamt gibt sowohl Indizien, die dafür und die dagegen sprechen, dass er (gemeinsam mit anderen wie Dave Kleiman) Bitcoin erschaffen haben könnte.

Hypothese #3: Dorian Satoshi Nakamoto. Der damals 65-jährige Nakamoto aus Temple City in Kalifornien (USA) wurde 2014 vom US-Magazin „Newsweek“ öffentlich als der Nakamoto betitelt. Der ältere Herr, dessen Karrieregeschichte zum Großteil der Geheimhaltung unterliegt, verneinte dies vehement.

Hypothese #4: Elon Musk. Als reichster Mann der Welt gilt Musk vielen als Genie. Deshalb trauen ihm zahlreiche Menschen zu, Bitcoin erschaffen zu haben. Musk dementiert (zuletzt Ende 2021), an der Entstehung der Kryptowährung beteiligt gewesen zu sein und sagt, dass er sich nicht hinter einem Pseudonym verstecken würde, falls es so wäre. Stattdessen hält er es für wahrscheinlich, dass Szabo der Bitcoin-Erfinder sein könnte.

Außerdem gibt es zahlreiche weitere Kandidaten, die als Schöpfer der Kryptowährung gehandelt werden. Einige wie Dave Kleiman, Hal Finney oder Len Sassaman sind bereits verstorben. Sie können das Geheimnis nicht mehr aufklären. Weitere bereits diskutierte Namen sind Ross Ulbricht, Gavin Andresen, Vili Lehdonvirta, Cyrano Jones, Michael Clear und Paul Le Roux.

Fazit: Für die Zukunft von Bitcoin spielt die Identität der oder des Erfinders keine Rolle

Womöglich lässt sich nie klären, wer hinter dem Namen Satoshi Nakamoto steckt. Aber das ist vielleicht unerheblich. Seit der Entstehung von Bitcoin wurde der Open-Source-Code von anderen Programmierern umgeschrieben. Die Kryptowährung funktioniert und ist heute weltweit über eine (deutsche) Billion US-Dollar wert. Und viele in der Bitcoin-Community finden, dass die Identität der oder des Schöpfers, aus Rücksicht auf den eindeutigen Wunsch nach Privatsphäre, lieber nicht entlarvt werden sollte.

>> Auch Henry Ford träumte schon von einer Energiewährung: Wurde Henry Ford´s Traum einer „Energie-Währung“ mit Bitcoin Wirklichkeit?

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